Baugutachten

Sie sind auf der Suche nach einem Gutachter für Immobilien- oder Baugutachten in Hannover oder in der Region Hannover? Benötigen Sie zuverlässige Beratung bei ihren baufachlichen Fragen? Sie benötigen ein Gutachten für einen Immobilienerwerb?

Baugutachten – Baufachliche Stellungnahmen & Kosten

Wert Neubau SchadenAuf diesen Seiten können Sie sich erst einmal allgemein über Baugutachten in Hannover und der Region Hannover informieren. In den nachfolgenden Seiten finden Sie außerdem Informationen über Baumängel und -schäden sowie zur Bauabnahme. Weiterhin finden Sie auch Informationen über die Kosten für einen Baugutachter sowie die Inhalte eines Baugutachtens.

Revitalisierung oder Neubau?

Sie fragen sich, wie hoch die Kosten sind, um einen vorhandenen Mangel beseitigen zu lassen. Wenn die Immobilie “in die Jahre” gekommen ist, stellt sich die Frage, ob  eine Kernsanierung (Revitalisierung) oder ein Rückbau der Immobilie mit anschließendem Neubau / Teilneubau sinnvoller und kostengünstiger ist. Die Einschätzung des Sachverständigen kann viel Geld, Zeit und Mühe sparen.

Gerade bei älteren Objekten stellt sich In der Gesamtbetrachtung der Immobilie  häufig die Frage, ob und in wieweit eine Revitalisierung wirtschaftlicher ist als ein Neubau.

Gerne beantworten wir diese zum Teil komplexen Fragestellungen durch:

Aufmaß Plan Grundriss

  • Besichtigung
  • Messungen (z.B. Feuchte, Wärmebrücken, Lux-Werte)
  • Prüfung und Hinzuziehung weiterer Unterlagen (z.B. Auszüge aus dem Altlastenkataster, dem Bebauungsplan, dem Flächennutzungsplan und ähnliches mehr)

Desweiteren können auch Fragestellungen, die nicht unmittelbar mit der Bausubstanz in Verbindung stehen, werden geklärt:

  • Flächenwerte durch Aufmaß (körperlich, planmetrisch)
  • Übereinstimmung der baulichen Anlagen mit dem örtlichen Baurecht
  • Potenziale für Ausbau und Umbau

Baugutachten – Schwerpunkte und vorbereitende Unterlagen:

Zur Vorbereitung eines Gutachtens müssen die zu untersuchenden Fragestellungen präzisiert werden. Es besteht die Möglichkeit Schwerpunktthemen zu benennen:

  • das Tragwerk / die Gründung
  • Dach und Fach (die Außenhaut)
  • der Anschluss an die öffentliche Erschließung (Gas, Wasser /Abwasser, Öl, Elektro)
  • die haustechnischen Anlagen im Objekt (Sanitäranlagen, Elektro-Verteilung, Heizungsanlage)
  • der Brandschutz / die Führung der Fluchtwege
  • die Oberflächenbeläge / der allgemeine Ausbau
  • Gebrauchs-Spuren an definierten Bauteilen
  • die Außenanlagen
  • Verdachtsmomente auf Altlasten oder Schädlingsbefall
  • Spuren von Durchfeuchtung und resultierende Schäden

Außerdem werden auch Fragestellungen in Bezug auf die örtlichen Bauvorschriften im Rahmen einer baufachlichen Stellungnahme geklärt, wie z.B.:

  • Entspricht die aktuelle Nutzung der nach öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen zulässigen Nutzung?
  • Ist der Grundriss zeitgemäß? Entspricht das Raumprogramm den aktuellen Anforderungen, die an Objekte mit dem in Rede stehenden Nutzungszweck gestellt werden? Und wenn nicht, wie sehen geeignete Maßnahmen aus, um eine Anpassung vorzunehmen?
  • Gibt es die Möglichkeit anzubauen?
  • Besteht das Erfordernis Umbauarbeiten durchzuführen?
  • Sind die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse erfüllt?

Ohne eine Präzisierung und Benennung von Schwerpunktthemen erfolgt eine umfassende Prüfung aller vorstehend benannten Themen.

Baugutachten – Vorgehen und Ergebnis:

Wir begehen mit Ihnen die Immobilie und nehmen vorhandene Mängel auf. Anschließend dokumentieren, bewerten und beurteilen wir den baulichen Zustand und liefern Ihnen ein umfassendes Gutachten.

Als erstes wird die Ausführung der Leistungen aufgenommen und die Übereinstimmung mit dem Stand der Technik überprüft. Dann wird die Einhaltung der relevanten Normen und Vorschriften wird beurteilt.

Als Ergebnis erhalten sie eine sachliche und neutrale Dokumentation des Ist-Zustands ihrer Immobilie.

Der Inhalt eines Gutachtens kann ein wesentlicher Bestandteil zur Sicherung ihrer Interessen sein. Möglicherweise dient es ihnen zur Unterstützung im Rahmen von Verkaufsverhandlungen oder als Entscheidungsgrundlage für den Hauskauf/ Hausverkauf und sonstigen Immobilien-Transaktionen.

Durch die Kooperation mit einem Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, können auch rechtliche Fragestellungen schnell und unkompliziert geklärt werden.

Energieeffizientes Bauen und Sanieren

In privaten Haushalten werden ca. 85 % des gesamten Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser eingesetzt. Es ist daher nachvollziehbar, dass hier große Energie- Sparpotenziale liegen. Gerade der Gebäudebestand, der vor 1978, also vor der ersten Wärmeschutzverordnung, errichtet wurde, befindet sich energetisch in einem schlechten Zustand und ist vielfach noch nicht saniert. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Nebenkosten – hohe Verbrauchskosten sind die Folge.

Steigende Energiekosten – Was kann man tun?

Da durch Maßnahmen der Modernisierung teilweise bis zu 80 % des Energiebedarfs eingespart werden können, gilt es diese Potenziale zu erschließen. Die Bundesregierung fördert deshalb nicht nur den energiesparenden Neubau, sondern  auch die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden (über die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW)).

Aufschluss über die Energieeffizienz ihrer Immobilie und Maßnahmen zur energetischen Verbesserungen gibt Ihnen ein Energieausweis.

Energieausweise – Worauf muss ich achten?

Der Energieausweis eines Gebäudes, gibt Ihnen einen überschlägigen Eindruck von den baulichen und anlagentechnischen energetischen Qualität Ihrer Immobilie. Energieausweise sind bei der Errichtung von Neubauten sowie in bestimmten Fällen der Modernisierung von Bestandsgebäuden auszustellen. Auch beim Verkauf und der Vermietung von Immobilien ist ein Energieausweis Pflicht. Der Energieausweis muss spätestens zum Zeitpunkt der Besichtigung des Kaufs-  bzw. Mietobjekts vorliegen.

Was steht in einem Energieausweis?

Die Daten im Energieausweis stellen ihr Gebäude ins Verhältnis zu anderen vergleichbaren Gebäuden. Zudem gibt er Anhaltspunkte für eine grobe Schätzung der künftig anfallenden Energiekosten, sodass z.B. zukünftige Mieter oder Kaufinteressenten diese Informationen in ihre Miet- bzw. Kaufentscheidung einfließen lassen können.

Welche Formen einen Energieausweises gibt es? Unterschied Energie-Bedarfsausweis / Energie-Verbrauchsausweis

Grundsätzlich ist ein Energieausweis 10 Jahre gültig und ist nicht verlängerbar. Es gibt es zwei Formen eines Energieausweises:

Bedarfs-Ausweis

Er basiert auf der Bausubstanz und der Anlagentechnik des Gebäudes. Die Energiemenge, die für Heizung, Lüftung, Klimaanlage und Warmwasserbereitung bei durchschnittlicher Nutzung benötigt wird, wird berechnet.

Verbrauchs-Ausweis

Er basiert auf dem Energieverbrauch des Gebäudes in den letzten drei Jahren. Grundlage für die Berechnung sind zum Beispiel Heizkostenabrechnungen,. Alle relevanten Daten werden “herausgerechnet”. Auch die Warmwasserbereitung und Witterungseinflüsse werden beim Verbrauchs-Ausweis berücksichtigt. Die Bewertung eines Gebäudes im Verbrauchs-Ausweis wird auch vom individuellen Heizverhalten der Bewohner beeinflusst.

Empfehlungen zur Modernisierung im Energieausweis

In vielen Fällen, vor allem bei älteren, nicht sanierten Gebäuden, sind Maßnahmen zur energetischen Verbesserung des Gebäudes möglich. Diese werden im Energieausweis benannt. Oftmals kann schon durch einfache Dämm-Maßnahmen, z.B. der obersten Geschossdecke, Verbrauchskosten gesenkt werden. Als Bestandteil des Energieausweises können sie von potenziellen Mietern und Käufern eingesehen werden. Mit ihrer Hilfe kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, welche Maßnahmen den Energiebedarf des Gebäudes deutlich verbessern würden. Da es sich um Empfehlungen handelt, muss der Eigentümer sie aber nicht umsetzen.